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erscheint am Donnerstag, 4. Mai 2017.

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Ultraleichtverein Burgebrach - Beginn der Flugsaison 2017

Failshof. Ab sofort können Wanderer, Ausflügler, Familien, Interessierte und Flugsportbegeisterte, jeden Sonntag ...

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Ultraleichtverein Burgebrach - Beginn der Flugsaison 2017

Failshof. Ab sofort können Wanderer, Ausflügler, Familien, Interessierte und Flugsportbegeisterte, jeden Sonntag in der Zeit von 12.30 Uhr bis 18 Uhr am Flugplatz bei Failshof, verschiedenste Ultraleicht-Fluggeräte einmal ganz aus der Nähe betrachten. Nette Gespräche mit Vereinsmitgliedern sowie Kaffee und Kuchen gibt es eigentlich immer noch dazu. Einige Piloten haben in dieser Saison sogar zugesagt, mit Besuchern kurze kostenfreie Rundflüge durchzuführen, wenn es Zeit und Wetter zulassen. Den Flugplatz Burgebrach erreicht man, wenn man bei Oberharnsbach von der B22 in Richtung Grasmannsdorf/Failshof abbiegt. In Failshof dann einfach dem Schild „Flugplatz“ folgen.

70 Jahre Notkirche Mühlhausen - Erzbischof Schick am 1. Mai zu Besuch

Mühlhausen. Die Notkirche Mühlhausen feiert am 1. Mai ihr 70-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zelebriert der ...

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70 Jahre Notkirche Mühlhausen - Erzbischof Schick am 1. Mai zu Besuch

Mühlhausen. Die Notkirche Mühlhausen feiert am 1. Mai ihr 70-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zelebriert der Bamberger Erzbischof Prof. Ludwig Schick an diesem Tag um 10 Uhr einen Festgottesdienst in Mühlhausen. Gleichzeitig wird das Patrozinium „Heiliger Josef, der Arbeiter“ (Foto) gefeiert. Nach dem feierlichen Gottesdienst feiert die Gemeinde rund um die Notkirche bei Frühschoppen, Mittagessen und Kaffee und Kuchen. Zur Unterhaltung spielt die Blaskapelle Wachenroth. Bereits seit Wochen wird dieses Fest in Mühlhausen geplant. Alle Katholiken der Gemeinde erhielten von Padre Gabriel eine persönliche Einladung. Otto Pröls hat alle, die nach dem Krieg in Mühlhausen wohnten, zu dieser Feier eingeladen.

Zur Geschichte der Notkirche:
Im Jahre 1946 kamen ca. 500 Flüchtlinge nach Mühlhausen, die meisten aus dem Sudetenland. Viele von ihnen waren katholisch. Auch der Kath. Pfarrer Watzka war unter den Vertriebenen. So suchte man bald nach einer Möglichkeit, den Sonntagsgottesdienst zu feiern. Mit der Ökumene war es damals noch nicht soweit, die gestellten Bedingungen konnten nicht erfüllt werden. Familie Pröls erstellte in dieser Zeit einen Werkstattbau in ihrem Garten. Kurzerhand entschloss man sich, dieses Gebäude als Notkirche zur Verfügung zu stellen. Im Jahre 1947 an Maria Empfängnis konnte der erste Gottesdienst gefeiert werden. Die Inneneinrichtung konnte durch Spenden gestaltet werden. Der Altar stammt aus Etzelskirchen. Wegen der geringen Raumhöhe konnte dieser jedoch nur zur Hälfte aufgebaut werden. Die Kreuzwegbilder, ein besonderes Kunstwerk, spendete das Kloster Schwarzenberg. Weitere Statuen und Bilder wurden von privaten Spendern gestiftet. Bänke, Schränke und ein Beichtstuhl wurden aus Holz vom eigenen Wald hergestellt. Es entstand auch bald ein Kirchenchor, da viele Vertriebene sehr musikalisch waren. Besondere Erlebnisse waren die jährliche Christmette mit Generalvikar Dr. Straub aus Bamberg. Die Kirche in Mühlhausen wurde von Geistlichen aus Pommersfelden und Wachenroth versorgt. Pfarrer Reichel aus Wachenroth stellte dann wegen Überlastung die Gottesdienste ein und die Gläubigen wurden mit einen Kleinbus nach Wachenroth gefahren. Als Dr. Raab im Oktober 1984 in Wachenroth die Pfarrstelle übernahm, wurden in Mühlhausen wieder Gottesdienste eingeführt. Mittlerweile war ein Volksaltar aufgestellt und durch eine großzügige Spende konnte eine Kirchenorgel angeschafft werden. Auch Pater Stephan Pavokovic führte die Gottesdienst in Mühlhausen weiter. Seit September 2014 ist der derzeitige Pfarradministrator von Wachenroth, Padre Gabriel Ramos Valiente, zuständig. Er hält regelmäßige Vorabendmessen und an Hochfesten wie am 1. Weihnachtsfeiertag oder Ostersonntag auch Gottesdienste. Nachdem die Erbauer Karl und Margareta Pröls verstorben sind, hat der Nachfolger, der Enkel Thomas Pröls, den Gottesdienstraum auch weiterhin zur Verfügung gestellt. Im August 2016 wurden die Kreuzwegbilder vom Oberhaider Restaurator Hayk G. Howanesyan abgenommen und in dessen Werkstatt aufwendig restauriert. Am 5. November 2016 wurden die im neuen Glanz strahlenden Bilder in einer feierlichen Vorabendmesse durch Padre Gabriel und Bruder Andreas Murk, Guardian des Kloster Schwarzenberg, gesegnet. Auch der Altar erhielt eine neue Figur. Der „Heilige Josef, der Arbeiter“ steht auf der linken Seite. Auf Initiative von Padre Gabriel hat das Erzbistum die Notkirche unter das Patrozinium dieses Heiligen gestellt. Zu diesem Festgottesdienst und den anschließenden Feierlichkeiten am 1. Mai sind alle herzlich eingeladen.

„30 Jahre Maifest“ in Neudorf

Neudorf. Angefangen hat alles vor mehr als 30 Jahren, als man beim Herz-Jesu-Fest der Kirchengemeinde nach dem ...

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„30 Jahre Maifest“ in Neudorf

Neudorf. Angefangen hat alles vor mehr als 30 Jahren, als man beim Herz-Jesu-Fest der Kirchengemeinde nach dem Gottesdienst Getränke, Bratwürste und Steaks anbot. Von dem Erlös konnte man dann ein kleines „Helferfest“ veranstalten, bei dem die Dorfgemeinschaft, die im Übrigen auch bis heute nicht einmal 100 Einwohner zählt, zusammen kam. Dann entstand der Gedanke ein größeres Fest dauerhaft in Neudorf zu etablieren, um eventuell sogar einen Ausflug mit den Helfern organisieren zu können. So soll der Gemeinsinn des Ortes belebt und aufrecht erhalten werden. Das war die Geburtsstunde des Neudorfer Maifestes. Schnell erkannte man, dass Neudorf – gelegen auf einem Höhenrücken des Steigerwaldes an der sogenannten „Hohen Straße“ – eine Anlaufstation für durstige, hungrige Wanderer und Radler wurde. So kam es, dass seit Mitte der 90er Jahre auch ein Festzelt errichtet wurde. Dieses steht seither auf dem Spielplatz, der auch teils mit Erlösen aus dem Maifest angelegt wurde und seither auch gepflegt wird. Die FFW Neudorf schaffte u.a. eine Schaukel oder ein Federtier an und errichtete einen neuen Zaun. Neben den geselligen Veranstaltungen für die Helfer des Maifestes, konnten auch über die Jahre einige Projekte im Ort unterstützt und verwirklicht werden. Hierzu zählen z.B. der Friedhofsweg mit Kreuz und Tor, der Bau des Feuerwehrhauses, das Ehrenmal, die Kirchenrenovierung und weitere kleinere Projekte. Natürlich veränderte sich auch der Anspruch der Gäste im Laufe der Jahre. Immerhin bewirtet das Fest heute mittlerweile geschätzte 800 bis 1000 Leute aus drei verschiedenen Regierungsbezirken. So veränderte sich die Bewirtung mit Bratwürsten und Steaks auf ein reichhaltiges Mittagsangebot für den großen und kleinen Hunger. Vom Schäuferla mit Kraut und Brot bis hin zu Grillspezialitäten oder einfach nur eine Currywurst – hier ist für jeden etwas dabei. Hausgebackene Kuchen und frische Krapfen zur Kaffeezeit gehören auch dazu. Musikalisch umrahmt wird das Maifest auch in diesem Jahr von den „Spreubachtaler Musikanten“ aus Geusfeld. Für die kleinen Gäste steht wie immer eine Hüpfburg bereit. In der Vergangenheit fand auch der ein oder andere Kabarettabend statt. In diesem Jahr haben die Neudorfer wieder ein Kabarett-Programm der besonderen Art gewählt. Zum 30-jährigen Jubiläum wird am Samstag, 29. April 2017 um 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr) der fränkische Kabarettist JÖRG KAISER, bekannt aus BR-Fernsehen „Franken sucht den Supernarr“, mit seinem Programm „Fänkische Frotzeleien“ in Neudorf gastieren. Karten sind im Vorverkauf (Raiffeisenbank Ebrach und Backwaren Hetzel, Burgwindheim) aber auch an der Abendkasse erhältlich. Kinder (bis 12 Jahren) haben auch in diesem Jahr wieder freien Eintritt.

La Serenissima - Venezianische Nacht - Italienische Barockmusik mit Trompetenkonzert und den „Vier Jahreszeiten“

Priesendorf. Die Konzertreihe „Musik in fränkischen Kirchen“, organisiert vom Kulturforum Bamberger Land, bietet ...

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La Serenissima - Venezianische Nacht - Italienische Barockmusik mit Trompetenkonzert und den „Vier Jahreszeiten“

Priesendorf. Die Konzertreihe „Musik in fränkischen Kirchen“, organisiert vom Kulturforum Bamberger Land, bietet eine „Venezianische Nacht“ mit einer strahlenden Trompete und glänzenden Streichern und gerät so zu einem herausragenden Konzertereignis in der Priesendorfer St. Bartholomäus-Kirche. Der bekannte und geschätzte Solotrompeter der Bamberger Symphoniker, Markus Mester, wird diesem Konzert einen besonderen Glanz verleihen. Er spielt das Konzert B-Dur op. 2 Nr.6 des venezianischen Komponisten Tommaso Albinoni. Blühende Kantilenen und virtuose Ornamentik zeichnen dieses Werk aus. Das Konzert gestaltet das renommierte Bamberger Streichquartett mit Raúl Teo Arias, Andreas Lucke, Branko Kabadaic und Karlheinz Busch, der auch durch das Programm führt. Natalia Solotych, Cembalo, wirkt sowohl als Solistin mit, sorgt aber auch für ein sicheres Basso Continuo- Fundament. Eröffnet wird das Konzert mit zwei Madrigali von Claudio Monteverdi. Diese frühbarocken polyphonen Gesänge in der Fassung für Streicher bieten so reizvolle neue Klangmöglichkeiten. Nicola Porpora, in Neapel geboren, lebte ab 1725 lange in Venedig und war als Lehrer und Komponist begehrt. Die zauberhaften Sonaten für Cembalo solo von Domenico Scarlatti gehören zu den Leckerbissen des Barock. Geboren in Neapel, kam er 1707 nach Venedig und übernahm die typische venezianische Cembalokunst, bis er schließlich in Lissabon und Madrid zu einem der angesehensten Komponisten reüssierte. Ergänzt wird das venezianische Programm mit dem „Frühling“ aus den „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi (Raúl Teo Arias. Solo-Violine) und einer Sinfonia von Benedetto Marcello. Für Interessierte findet um 16.30 Uhr eine Einführung zur kulturhistorischen Bedeutung der Kirche statt. Termin: Sonntag, 7. Mai 2017, 17 Uhr, Kath. Kirche St. Bartholomäus in Priesendorf. Karten im Vorverkauf erhältlich bei: Pfarrbüro Priesendorf; Gemeinde Priesendorf (VG Lisberg); BVD Kartenservice, Tel. 0951/9808220, www.bvd-ticket.de sowie Abendkasse (Vorbestellung unter 0170/5846520). VVK: 15 Euro/erm. 12 Euro, AK: 18 Euro. - Foto: Sonja Krebs

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